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ACHTUNG: Sommeröffnungszeiten (Juli/August) NUR
jeden Freitag ab 16UHR Textilwerkstatt &
jeden 2ten Dienstag im Monat Sozialhackler*innen Café

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REGULÄRE CAFÉ- UND BEISLÖFFNUNGSZEITEN:
Manchmal bekömmliches Abendessen (vegan), immer freie Preise

-> 3xDIENSTAGS 19:00 – open end:
1. & 3. Dienstag im Monat: Antifacafé
2. Dienstag im Monat: Sozialhackler*innen Café
der 4.Dienstag im Monat ist zu!

-> FREITAGS 15.00 – open end:
betreute Textilwerkstatt & Café

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Wednesday, July 9th, 8 pm

Invitation to a discussion with input from guests from Sao Paulo about:

“Brazil and the FIFA World Cup”

The event will be an open discussion about the political and social situation in Brazil, the impact of the World Cup and protests against it.

The event will be held in English.

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NEU_A6_Druckvorlage_Vorne
NEU_A6_Druckvorlage_Hinten
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Vortrag: CasaPound und Neo-Faschismus in Italien mit Antifaschist*innen aus Bologna // Discussion: CasaPound and neo-fascism in Italy u.a. mit/with: Emma Gi, Autorin/author von/of: Millenial Fascism. An Anthroplogical Study on CasaPound Italia.

17.06.2014, 19.00 Antifa-café @DasBaeckerei, Tannengasse 1, 1150 Wien (Veranstaltung auf Englisch mit deutschspracher Flüsterübersetzung / event in english with german sussurate translation)

***german version***

CasaPound ist eine neo-faschistische Organisation in Italien, die seit 2003, auch im Kontext der ökonomischen Krise in Italien, stetig an Einfluss gewinnt. In der Selbstdarstellung sprechen sie von einem “Faschismus des 3 Jahrtausends” und beziehen sich dabei vor allem auf den italienischen Faschismus in der “Bewegungsphase”, mit einem Selbstverständnis einer revolutionären Massenbewegung “von Unten”. Neben ihrer politischen Agitation versucht CasaPound auch einen pseudorebellischen Lifestile mit neofaschistischem Kulturprogramm zu kreieren. Dabei bedienen sie sich Praktiken die bislang in Italien links konnotiert waren, wie Hausbesetzungen und autonome Stadtteilpolitik.

CasaPound bespielt mittlerweile mehrere besetzte Häuser in verschiedenen italienischen Städten, betreibt Buchläden, ein Theater, Bibliotheken, Kneipen usw. Sie organisieren Rechtsrockkonzerte, Lesungen etc. Sie geben sie rebellisch und non-konformistisch, propagieren aber zugleich (z.B.) reaktionäre Frauen- und Familienbilder. Sie hetzten gegen alles “nicht-italienische” und bedienen sich dabei rassistischer und nationalistischer Propaganda. Dabei bleibt es jedoch nicht bei aggressiver Rhetorik. Vor Allem Migrant*innen bzw. von CasaPound als “nicht-italienisch” wahrgenommene Menschen, aber auch “Linke”, sind oft das Ziel von dirketer Gewalt CasaPounds. CasaPound gehört mittlerweile zu den erfolgreichsten neo-faschistischen Bewegungen in Europa. Aber es gibt auch Widerstand dagegen.

Darüber sprechen wir mit Antifaschist*innen aus Bologna, u.a. mit:

*Emma Gi, Autorin von: * */Millenial Fascism/. An Anthroplogical Study on CasaPound Italia. *

***english version***

Discussion: CasaPound and Neofascism in Italy

17.06.2014, 19.00 Antifa-café @ DasBaeckerei, Tannengasse 1, 1150 Wien*

CasaPound is a neofascist association spreading out in Italy since 2003, especially in the context of the economic crisis in in Italy. It defines itself as a representative of the “third millenium fascism” and refeers on the historic fascism in Italy in the stage of movement, before coming into power. Their Self-image is a national-revolutionary mass-movement “from below”.

Besides their political prapaganda they try to create an neo-fascist, pseudo-rebelious lifestyle. Therefore they use also left scene’s traditional topics as squating, autonomous city-politics and anti-crisis protest. In serveral italian cities they have squats, bookstores, a theater, bars etc. They pretend to be rebelious and “non-conform” (a term often used by CP). But behind the aura of rebellism, this association hides racism, nationalism, and violence. They agitate against everything that they do define as “not-italian”. Mostly migrants, but also leftist initiatives, are the goals of their direct violence. At the moment CasaPound is one of the most successful and dangerous neo-fascist organisations in europe. But there is also also resistance.

We will talk about taht with anti-fascists from Bologna, among others:

*Emma Gi, author of:**/Millenial Fascism/. An anthropological Study on CasaPound Italia.*

17.06.2014, 19.00 Antifa-café @ DasBaekerei, Tannengasse 1, 1150 Wien
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Das nächste Sozialhackler*innenCafé ist am Di., 10. Juni 2014. Da werden wir vorraussichtlich eine Doku schauen und anschließend gibts Diskussion bzw. Zeit und Raum für informellen Austausch.

Das Sozialhackler*innenCafé entstand aus der Gruppe BastA – einem Netzwerk von (ehemaligen) Studierenden Sozialer Arbeit, wo (selbst-) kritisch diskutiert, aber auch Aktionen zu (sozial-) politischen Themen gestartet wurden.

Im November öffnete sich diese Gruppe und veranstaltete das erste Sozialhackler*innencafé. Die Idee: Menschen der Sozialen Arbeit zusammenzubringen, einen Raumzu schaffen, wo sich diese kritisch über (sozial-) politische Themen und den Alltag in Studium und Arbeitswelt austauschen können. Auch Filmvorführungen, Vorträge, Workshops, Aktionen sind durch diese Plattform möglich. Es entstanden bisweilen Diskussionen und Arbeitsgruppen zu diversen Themen aus der Sozialen Arbeit mit Inputs aus verschiedenenBereichen. Aber auch auf informeller Ebene bietet das Café Raum für Vernetzung/gegenseitige Unterstützung/Auskotzen etc. Ziel ist es, einen selbstorganisierten Raum zu schaffen, wo alle eingeladen sind, mitzutun.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbeischaut!

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Antifaschistisches Grätzltreffen VERSCHOBEN – Watch out for more infos!

Da es am Samstag (17.5.) ähnlich miserables Wetter wie heute geben soll (viel Wind und Regen Temperatur max. 13Grad) hat sich die Grätzltreffen-Orgagruppe spontan dazu entschieden das Fest lieber komplett zu verschieben als frustriert für nix reinzuhackln. Der neue Termin ist wahrscheinlich Ende Mai Anfang Juni. Das genaue Datum geben wir bald bekannt.

Das ist definitiv auch für uns sehr schade, schließlich ist bereits einiges an Arbeit und Geld in die Orga gesteckt worden. Trotzdem positiv ist die geglückte Vernetzungsarbeit im Zuge der Vorbereitungstreffen auf der wir Aufbauen können.

Wir werden dafür Morgen alle freigewordenen Kräfte in die Beteiligung einer starken antifaschistischen Demonstration gegen die Neonazis der Identiären”bewegung” stecken. Treffpunkt ist Christian-Broder-Platz um 11 Uhr. Also heraus auf die Strasse!

Für eine starke antifaschistische Bewegung im 15ten und Überall!
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Es gibt einen sehr empfehlenswerten Audiomittschnitt des Vortrags von Rudi Gelbard im Antifacafé am 07. Jänner: Link

Rudi Gelbard wurde im Dezember 1930 als Sohn einer assimilierten jüdischen Familie in Wien geboren. Früh sah sich Rudi mit dem antisemitischen Furor der gewöhnlichen Wiener und Wienerinnen konfrontiert, er erlebte aber auch Solidarität, insbesondere von jenen, die selbst als „Schlurfs“ verfolgt wurden. 1942 wurde er gemeinsam mit seinen Eltern in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Nach der Befreiung kehrte er im Mai 1945 nach Wien zurück. Als Mitglied der Israelitischen Kultusgemeinde, des Bundes sozialdemokratischer Freiheitskämpfer, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist_innen und im Vorstand des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes kämpft er bis heute gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus – egal welcher Couleur.

Vortrag und Diskussion über die nationalsozialistische Verfolgung und den Widerstand, das Überleben im Lager und die schwierige Rückkehr in ein Land, dessen Bewohner_innen sich mehrheitlich nicht für das Leiden der NS-Opfer interessierte, die Kämpfe gegen den Neonazismus und den Antisemitismus, der sich heute so gerne als Antizionismus tarnt.

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Zu Cafe-Öffnungszeiten ist die Werkstatt eigenverantwortlich nutzbar, zudem finden wöchentliche Workshops zu gewissen Themenschwerpunkten, fachkundig betreutes Arbeiten im Eigeninteresse der Partizipierenden, Projektarbeiten usw. statt. Grundlagenwissen wird immer vermittelt.
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Das Bäckerei ist eine kulturelle, soziale und politische Plattform. Ohne Verklärung der Praxis nennen wir uns nicht „Freiraum“. Stattdessen wollen wie einen „Safer Space“ ermöglichen und tolerieren kein diskriminierendes Verhalten. Es gelten für das gesamte Projekt die Grundsätze der solidarischen Ökonomie und das Konzept Definitionsmacht als antisexistische Handhabe.