ACHTUNG: Sommeröffnungszeiten (Juli/August) NUR
jeden Freitag ab 16UHR Textilwerkstatt &
jeden 2ten Dienstag im Monat Sozialhackler*innen Café

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REGULÄRE Termine:

-> 3xDIENSTAGS 19:00 – open end:
1. & 3. Dienstag im Monat: Antifacafé
2. Dienstag im Monat: Sozialhackler*innen Café
der 4.Dienstag im Monat ist zu!

-> FREITAGS 15:00 – open end:
betreute Textilwerkstatt & Café

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Freitag, 5. September, 7 pm

Infoversanstaltung: Skillsharing-Camp und “Kein Baum Fällt” – Aktionswochenenden im Hambacher Forst

Auf den Ham­ba­cher-​Forst-​Be­set­zun­gen wird es die­ses Jahr das zwei­te Skills­ha­ring-​Camp geben. Es soll auf dem Skills­ha­ring und der er­folg­rei­chen Wie­der­be­set­zung im Früh­jahr auf­ge­baut wer­den und lei­tet die An­ti-​Ro­dungs­kam­pa­gne “Kein Baum fällt” ein, die die ge­sam­te Sai­son über zu Ak­tio­nen ani­mie­ren und Un­ter­stüt­zung bie­ten wird. Das Camp im Herbst soll un­ter­schied­li­che The­men­ta­ge haben und dient der Stö­rung der Ro­dungs­ar­bei­ten im Ta­ge­bau­vor­feld. Im Rah­men des Camps wird auch das “Un­räum­bar Fes­ti­val” statt­fin­den. Es soll ein gro­ßes Ge­wu­sel aus viel­fäl­ti­gen theo­re­ti­schen und prak­ti­schen Work­shops, Dis­kus­si­ons­run­den, Vor­trä­gen, Kunst/ Kul­tur und Ak­tio­nen ent­ste­hen. Dabei sind alle herz­lich ein­ge­la­den, ei­ge­ne Ideen ein­zu­brin­gen, Work­shops oder Ähn­li­ches an­zu­bie­ten oder ihren Unmut über Um­welt­zer­stö­rung und Un­ter­drü­ckung auf krea­ti­ve Art und Weise aus­zu­le­ben.

Das Camp ist der Auf­takt zu den „Kein Baum Fällt“- Aktionswochenenden bei welchen es der Plan ist aktiv mit direkten Aktionen gegen die Rodung vorzugehen. Flyer, Termine und mehr Infos zu den Aktionswochenenden:
hambacherforst.blogsport.de/images/Kein_Baum_fllt.pdf

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Es gibt einen sehr empfehlenswerten Audiomittschnitt des Vortrags von Rudi Gelbard im Antifacafé am 07. Jänner: Link

Rudi Gelbard wurde im Dezember 1930 als Sohn einer assimilierten jüdischen Familie in Wien geboren. Früh sah sich Rudi mit dem antisemitischen Furor der gewöhnlichen Wiener und Wienerinnen konfrontiert, er erlebte aber auch Solidarität, insbesondere von jenen, die selbst als „Schlurfs“ verfolgt wurden. 1942 wurde er gemeinsam mit seinen Eltern in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Nach der Befreiung kehrte er im Mai 1945 nach Wien zurück. Als Mitglied der Israelitischen Kultusgemeinde, des Bundes sozialdemokratischer Freiheitskämpfer, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist_innen und im Vorstand des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes kämpft er bis heute gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus – egal welcher Couleur.

Vortrag und Diskussion über die nationalsozialistische Verfolgung und den Widerstand, das Überleben im Lager und die schwierige Rückkehr in ein Land, dessen Bewohner_innen sich mehrheitlich nicht für das Leiden der NS-Opfer interessierte, die Kämpfe gegen den Neonazismus und den Antisemitismus, der sich heute so gerne als Antizionismus tarnt.

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In den Öffnungszeiten ist die Werkstatt eigenverantwortlich nutzbar, zudem finden immer wieder Workshops zu gewissen Themenschwerpunkten, fachkundig betreutes Arbeiten im Eigeninteresse der Partizipierenden, Projektarbeiten usw. statt. Grundlagenwissen wird immer vermittelt.
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Das Bäckerei ist eine kulturelle, soziale und politische Plattform. Ohne Verklärung der Praxis nennen wir uns nicht „Freiraum“. Stattdessen wollen wie einen „Safer Space“ ermöglichen und tolerieren kein diskriminierendes Verhalten. Es gelten für das gesamte Projekt die Grundsätze der solidarischen Ökonomie und das Konzept Definitionsmacht als antisexistische Handhabe.