ACHTUNG: Sommeröffnungszeiten (Juli/August) NUR
jeden Freitag ab 16UHR Textilwerkstatt &
jeden 2ten Dienstag im Monat Sozialhackler*innen Café

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REGULÄRE Termine:

-> 3xDIENSTAGS 19:00 – open end:
1. & 3. Dienstag im Monat: Antifacafé
2. Dienstag im Monat: Sozialhackler*innen Café
der 4.Dienstag im Monat ist zu!

-> FREITAGS 15:00 – open end:
betreute Textilwerkstatt

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Liebe Leute.

Das Baeckerei (autonome, kulturelle, soziale, politische Plattform) ist dringend auf der Suche nach Gruppierungen, Initiativen, Einzelpersonen, die den Raum nutzen, partizipieren bzw.inhaltlich neu gestalten möchten.

Die derzeitige Orga-Gruppe erstrebt die Selbstauflösung zu Gunsten einer breiten Streuung der Verantworungen, organisatorischen Belange und inhaltlichen Strukturierung.

Derzeit sind wir überfordert!

Neben dem wöchentlichen Textil:werkstatt-Freitag wird der Raum an den Dienstagen vom Antifacafe und dem Bastacafe bespielt. Ansonsten gibt es immer wieder Vorträge, Buchpräsentationen, Filmvorführungen, Plena und Workshops.

Alles in allem ist der Raum jedoch zur Gänze unausgelastet. Die Küche ist in top Zustand, die Näh- und Siebdruckwerkstatt sind gut ausgetattet, das Siebdruck-Karussell wird eventuell auch irgendwann zu benutzen sein, der Beamer funktioniert, die dekadent großen und hellen Räumlichkeiten sind ur laiwand, jedoch bräuchte es noch eine bessere Lärmdämmung zur Nachbarin über uns.

Es gibt jedenfalls einen großen tollen Raum der nach neuer Motivation schreit.

Daher lädt das Baeckerei euch ein, am Samstag, dem 11. Oktober 2014, hier in der Tannengasse 1 Ecke Felberstraße, 1150 wien, um 16 Uhr zu kommen und dies alles zu debattieren.

Kommt in Massen!

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Es gibt einen sehr empfehlenswerten Audiomittschnitt des Vortrags von Rudi Gelbard im Antifacafé am 07. Jänner: Link

Rudi Gelbard wurde im Dezember 1930 als Sohn einer assimilierten jüdischen Familie in Wien geboren. Früh sah sich Rudi mit dem antisemitischen Furor der gewöhnlichen Wiener und Wienerinnen konfrontiert, er erlebte aber auch Solidarität, insbesondere von jenen, die selbst als „Schlurfs“ verfolgt wurden. 1942 wurde er gemeinsam mit seinen Eltern in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Nach der Befreiung kehrte er im Mai 1945 nach Wien zurück. Als Mitglied der Israelitischen Kultusgemeinde, des Bundes sozialdemokratischer Freiheitskämpfer, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist_innen und im Vorstand des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes kämpft er bis heute gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus – egal welcher Couleur.

Vortrag und Diskussion über die nationalsozialistische Verfolgung und den Widerstand, das Überleben im Lager und die schwierige Rückkehr in ein Land, dessen Bewohner_innen sich mehrheitlich nicht für das Leiden der NS-Opfer interessierte, die Kämpfe gegen den Neonazismus und den Antisemitismus, der sich heute so gerne als Antizionismus tarnt.

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In den Öffnungszeiten ist die Werkstatt eigenverantwortlich nutzbar, zudem finden immer wieder Workshops zu gewissen Themenschwerpunkten, fachkundig betreutes Arbeiten im Eigeninteresse der Partizipierenden, Projektarbeiten usw. statt. Grundlagenwissen wird immer vermittelt.
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Das Bäckerei ist eine kulturelle, soziale und politische Plattform. Ohne Verklärung der Praxis nennen wir uns nicht „Freiraum“. Stattdessen wollen wie einen „Safer Space“ ermöglichen und tolerieren kein diskriminierendes Verhalten. Es gelten für das gesamte Projekt die Grundsätze der solidarischen Ökonomie und das Konzept Definitionsmacht als antisexistische Handhabe.