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REGULÄRE CAFÉ- UND BEISLÖFFNUNGSZEITEN:
Manchmal bekömmliches Abendessen (vegan), immer freie Preise

-> 3xDIENSTAGS 19:00 – open end:
1. & 3. Dienstag im Monat: Antifacafé
2. Dienstag im Monat: Sozialhackler*innen Café
der 4.Dienstag im Monat ist zu!

-> FREITAGS 15.00 – open end:
betreute Textilwerkstatt & Café

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Mittwoch, 9. April, 19:30: Infoveranstaltung über den Hambacher Forst und Mobilisierung zur Wiederbesetzung – mit neuem Film, Input und Diskussion.

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Seit Jahrzehnten vergrößert der Energieriese RWE sein Braunkohlerevier und zwingt Dörfer zur Umsiedlung. Ein uralter Wald in der Nähe von Köln soll für den Tagebau Hambach komplett abgeholzt werden. In den letzten Jahren gab es vermehrt Protest und direkte Aktionen. Die letzte Waldbesetzung wurde am 27.3. geräumt, doch diesmal gibt es eine öffentliche Strategie: vier Wochen nach der Räumung soll der Wald am 26.4. mit aller Kraft wieder besetzt werden und ihr seid alle eingeladen. Das Hausprojekt WAA wurde Ende März nach einer längeren Umbau- und Umstrukturierungspause wieder eröffnet. Wir werden davon erzählen, was seit dem Klimacamp letzen Sommer passiert ist und wie sich dezentraler Widerstand gegen Klima- und Umweltzerstörung aufbaut. Im Anschluss können mögliche Strategien gegen die Machtstrukturen von RWE, Politik und Polizei diskutiert werden.

weitere Ankündigungen zum Widerstand im Hambacher Forst:

11.4. “Let’s make anarchism a threat again” Vortrag von Crimethinc auf der Wie­sen­be­set­zung

12-25.4. Skill-Sharinig Camp auf der Wiesenbesetuzng

26.4. Aufbau einer neuen Waldbesetzung im Hambacher Forst

laufend neue Infos: http://hambacherforst.blogsport.de

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Es gibt einen sehr empfehlenswerten Audiomittschnitt des Vortrags von Rudi Gelbard im Antifacafé am 07. Jänner: Link

Rudi Gelbard wurde im Dezember 1930 als Sohn einer assimilierten jüdischen Familie in Wien geboren. Früh sah sich Rudi mit dem antisemitischen Furor der gewöhnlichen Wiener und Wienerinnen konfrontiert, er erlebte aber auch Solidarität, insbesondere von jenen, die selbst als „Schlurfs“ verfolgt wurden. 1942 wurde er gemeinsam mit seinen Eltern in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Nach der Befreiung kehrte er im Mai 1945 nach Wien zurück. Als Mitglied der Israelitischen Kultusgemeinde, des Bundes sozialdemokratischer Freiheitskämpfer, Opfer des Faschismus und aktiver Antifaschist_innen und im Vorstand des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes kämpft er bis heute gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus – egal welcher Couleur.

Vortrag und Diskussion über die nationalsozialistische Verfolgung und den Widerstand, das Überleben im Lager und die schwierige Rückkehr in ein Land, dessen Bewohner_innen sich mehrheitlich nicht für das Leiden der NS-Opfer interessierte, die Kämpfe gegen den Neonazismus und den Antisemitismus, der sich heute so gerne als Antizionismus tarnt.

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Zu Cafe-Öffnungszeiten ist die Werkstatt eigenverantwortlich nutzbar, zudem finden wöchentliche Workshops zu gewissen Themenschwerpunkten, fachkundig betreutes Arbeiten im Eigeninteresse der Partizipierenden, Projektarbeiten usw. statt. Grundlagenwissen wird immer vermittelt.
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Wir verstehen uns als kulturelle, soziale und politische Plattform. Ohne Verklärung der Praxis nennen wir uns nicht „Freiraum“. Wir wollen einen „Safer Space“ ermöglichen und tolerieren kein diskriminierendes Verhalten. Es gelten für das gesamte Projekt das Prinzip der Kostenlosigkeit (als ultimativ innovative Waffe) [sic], die Grundsätze der solidarischen Ökonomie und Definitionsmacht als antisexistische Handhabe.